Historie

Kühlhaus
Im Jahre 1929 errichtete die Leipziger Kühltransit-AG unmittelbar neben dem Getreidespeicher nach den Plänen des Dresdner Baurats Pusch ein Kühlhaus für 50 Mio. Eier. Die funktionale Fassade des Kühlhauses trägt unverwechselbar die Züge des Bauhauses: ein 25 cm dickes Klinkermauerwerk, mit einem Rautenmuster als Dekorelement und Gesimsbändern an den Gebäudeecken. In den 70er Jahren wurde das Kühlhaus mit einer Thermohaut verkleidet. Um das Haus nutzen zu können, wurde - in Absprache mit der Denkmalpflege - das historisch fast fensterlose Gebäude an 3 Stellen geöffnet und erhielt aufgesetzte Glasfassaden von der Decke bis zum Fußboden. Die "Thermohaut" wurde entfernt und die ursprüngliche Fassade wiederhergestellt. Im Inneren entstanden durch diese Maßnahmen bei einer Raumhöhe von 4 m gut belichtete Loftflächen.

     

Getreidespeicher
Der im Jahre 1913 nach sechs Jahren Bauzeit eingeweihte Getreidespeicher (zu sehen oben im Bild auf der rechten Seite) wurde von dem Architekten Friedrich Krause, der bereits die Stettiner Hafenanlage realisiert hatte, entworfen. Er wählte mit dem riesigen Walmdach, den Klinkerflächen und Naturwerksteinen die für diese Zeit typische klassizistische Bauweise. Eine unverwechselbare Architekturhandschrift gestaltet die Fassade des Getreidespeichers lebhaft und verleiht dem Gebäude ein individuelles Gesicht. Während der Restaurierungsarbeiten wurde das Gebäude grundlegend unter Wahrung denkmalpflegerischer Belange an den Standard eines modernen Bürohauses angepasst. Im Inneren entstanden Büroflächen zwischen 60, 200 und 400 m².

     
  • 1929 Errichtung durch die Leipziger Kühltransit-AG
  • 1990 Ende der Nutzung als Lagerhaus
  • IV/1991 Beginn der Planungsarbeiten
  • 5/2000 Erteilung der Baugenehmigung
  • III/2001 Fertigstellung
   
  • 1913 Errichtung durch die BEHALA im Rahmen des Gesamtprojektes Osthafen
  • 1990 Ende der Nutzung als Lagerhaus
  • IV/1991 Beginn der Planungsarbeiten
  • 5/2000 Erteilung der Baugenehmigung
  • III/2001 Fertigstellung